Geschichte

Aus der Geschichte des SCC von 1892 e.V.

 


1892-1912 Gründer- und Entwicklungsjahre

Inhalt:
 Die Anfänge
 Gründungsmitglieder
 Das Hedwigbad

Die Anfänge
Als in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts der Schwimmsport in Deutschland sich zu entwickeln begann, waren es anfänglich zumeist Turner-Schwimmriegen, die den Anfang des organisierten Schwimmens machten und somit als Vorläufer späterer Schwimmvereine bezeichnet werden können.
1878 war in Berlin die Gründung des ersten deutschen Schwimmvereins vollzogen worden, was in den Folgejahren die Bildung weiterer Schwimmvereinigungen, zunächst in und um Berlin, nach sich zog.

Der Bau von Freiluftbädern, aber auch schon vereinzelter, meist in Privatbesitz befindlicher, Schwimmhallen bis 1890 förderte diese Entwicklung zusehends.
Mit der Gründung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) im Jahre 1886 wurden auch schon gemeinsame sportliche und politische Zielstellungen festgelegt, die der Ideologie des aufstrebenden Bürgertums entsprachen. Auch Sachsen blieb nicht verschont von der Berliner Schwimm- Werbewelle, denn im Jahre 1892 wurde der erste Schwimmverein im damaligen Königreich Sachsen gegründet, und zwar in Chemnitz, dem "Sächsischen Manchester".

Am 31. August 1892 war es, als im damaligen Promenadenrestaurant am Schlossteich 12 Herren, die sich im Stadtbad am Schlossteich durch regelmäßiges Baden kennengelernt hatten, einen schon längst ins Auge gefassten Plan zur Ausführung brachten. Es wurde in den Abendstunden dieses Tages ein Verein unter dem Namen "Schwimm-Club Chemnitz" ins Leben gerufen. Und um diesen Abend die rechte Weihe zu geben, wurde beschlossen, den neuen Club in seinem Element zu taufen.
Die 12 Herren zogen dann auch in den ersten Morgenstunden des 1.September 1892 nach dem Stadtbad am Schlossteich, um durch ein im Adamskostüm genommenes Bad den Akt zu vollziehen.

Gründungsmitglieder
Herr Weidig
Herr Kluge
Herr Schmidt
Herr Riemay
Herr Blötner
Herr von Hagen
Herr Plaen
Herr Hoffschulte
Herr Schönfeld
Herr Lorenz
Herr Krause
Herr Herold

Damit war der Anfang einer schwimmsportlichen Entwicklung in Chemnitz und Sachsen vollzogen.
Als Vereinsziel schwebte den Gründern zunächst "die Verbreitung der Schwimmkunst" vor, mit dem Hochziel "Jeder Schwimmer ein Retter" dem "nassen Tod" entgegenzuwirken.
Vorbilder gab es für diese Arbeit in Deutschland wenige, in Sachsen keine. Denn der "Club" war ja der erste Schwimmverein im sächsischen Raum überhaupt. Und damit wurde ihm die bahnbrechende und führende Rolle in diesem Territorium zuteil.
Er war es, der die Initiative ergriff und im Jahre 1895 in Chemnitz alle inzwischen in Sachsen entstandenen Schwimmvereine zusammenrief und zur Gründung des "Sächsischen Schwimmer-Bundes" verhalf, dessen Vorstand für die ersten zwei Jahre zunächst von den Mitgliedern des SCC gestellt wurde.
Und daß das 1.Bundes-Schwimmfest des "SSB" in Chemnitz am 12.Juli 1896 im Chemnitzer Schlossteich zu einem wahren Fest für den Schwimmsport und auch in sportlicher Hinsicht ein voller Erfolg wurde, war dank der Zielstrebigkeit des Vorstandes möglich geworden, der die Ausrichtung der Veranstaltung, zu dem über 15000 Besucher erschienen waren, übernommen hatte.

Die Entwicklung der Schwimmbewegung in Sachsen, besonders im Raum des mittleren Erzgebirges und des Vogtlandes (etwa Freiberg - Chemnitz - Annaberg - Zwickau - Glauchau - Plauen) ging in Anbetracht der klimatischen Verhältnisse in bescheidenen Maße vor sich.
Bis zur Jahrhundertwende und weit darüber hinaus war es der "Schwimm-Club Chemnitz", der bis 1908 unter diesen Namen wirkte, sich 1909 mit der Verabschiedung einer neuen Satzung seinen erweiterten Namen gab:
"Schwimmklub Chemnitz von 1892 e. V."

und durch seine unermüdliche und uneigennützige Werbung für den Schwimmsport unübersehbare Akzente setzte.
Dank der Rührigkeit des Vereins, der mit Werbeveranstaltungen und Schwimmfahrten in ganz Sachsen zur Gründung weiterer Vereine beigetragen hatte (Leipzig, Dresden, Zwickau, Freiberg, Glauchau, Thalheim, Oelsnitz, Annaberg, Limbach u.a.), wuchs auch die Zahl seiner Mitglieder auf stattliche 450, eine für damalige Verhältnisse beachtliche Größenordnung.

Interessant auch zu wissen, dass um die Jahrhundertwende in ganz Deutschland etwa 100 Schwimmvereine mit rund 7000 Mitgliedern bestanden, die aber nicht alle dem DSV angeschlossenen waren, wie eben in Sachsen, wo der Sächsische Schwimmer-Bund, trotz vorübergehender Zugehörigkeit, dem DSV endgültig erst im Jahre 1905 beitrat.
Der "Schwimmklub Chemnitz" war es auch, der um die Jahrhundertwende mit dem Schwimmprivileg für die Herren brach und den Damen zu ihrem Recht verhalf, ebenfalls Schwimmsport zu betreiben. Nachdem es die emanzipierten Chemnitzer Schwimmdamen zunächst vorzogen, unter sich zu bleiben, trat der Verein mit Schau- und Wettkampfvorführungen seiner Damenriege erst 1910 an die Öffentlichkeit. Schließlich badete man ja im Stadtbad am Schlossteich bis dahin fein säuberlich geschlechtergetrennt in getrennten Schwimmbecken.
 
Im Jahre 1909 erschien auch die erste Ausgabe der monatlichen Vereinszeitung des Schwimmklubs.
Im gleichen Jahr war es auch, dank seiner Initiative, zur Gründung einer Ortsgruppe Chemnitzer Schwimmsportvereine (als Zweckverband) gekommen, in welcher der SCC nicht nur in dessen Verstand personell stark vertreten war, sondern auch im Kreis VII (Sachsen) des DSV wichtige Funktionen ausübte und damit maßgeblich und richtungsweisend den strukturellen Auf- und Ausbau des sächsischen Schwimmsports positiv beeinflusste (u.a. Einführung der 1. Sachsenmeisterschaften im Wasserball im Jahre 1909).
Eine Eingabe im Jahre 1911 an das städtische Schulamt, den obligatorischen Schulschwimmunterricht einzuführen, brachte zwar noch keinen vollen, immerhin aber mit dem Beginn des Schwimmunterrichts durch Schullehrer in den Sommermonaten einen Teilerfolg.
In den Jahren 1912 und 1914 wurde dem Schwimmklub Chemnitz die Leitung des Militärschwimmunterrichts für das Infanterie-Regiment 104 übertragen.
Und dass 1912 auch mit der alljährlichen Austragung von Volksschüler-Staffeln begonnen werden konnte, an welchen 21 Schulen von insgesamt 23 teilnahmen, kann sich der Verein als seinen Verdienst anrechnen.
Es gab aber auch kritische Zeiten in diesem Zeitraum für den Verein zu überstehen.

Nach dem 1. Bundesschwimmfest 1896 im Chemnitzer Schlossteich war auf einmal die Vereinskasse arg zusammengeschmolzen, und ein Jahr später trat die Jugendmannschaft aus dem Verein aus, um im Oktober 1897 den Schwimmverein "Aegir" zu gründen.
Was aber wäre der Schwimmsport in Chemnitz gewesen, wenn er nicht die Möglichkeit gehabt hätte, die städtischen Bäder für Übung und Wettkampf zu nutzen, die damit immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens rückten.
Immerhin bestand das städtische Freibad am Schlossteich (Müllerstraße) seit 1875 und das Stadtbad an der Crusiusstraße seit 1888. Erstaunlich aber, dass im Jahre 1866/67 Chemnitz bereits über ein Hallenschwimmbad (Hedwigbad) verfügte.
Mit dem Bau weiterer Schwimmhallen in mehreren Städten des Bezirks bis zum 1. Weltkrieg, wie zum Beispiel 1904 in Zwickau (Johannisbad), 1905 in Annaberg (Stadtbad), 1908 in Glauchau (Stadtbad) und Schneeberg (Geithnerbad) sowie 1912 in Plauen (Stadtbad), wurden neue Impulse für die Gründung von Schwimmvereinen in den Städten und auf dem Lande gegeben, wenn gleich auch Formen und Abmessungen der Schwimmbecken weniger schwimmsportlichen Wünschen entsprachen, vielmehr aber den damals neu entdeckten ganzjährigen Badefreuden Rechnung trugen.
Alljährlich veranstaltete große nationale (rein sportliche) und interne (volkstümliche) Schwimmfeste unter großer Anteilnahme der Bevölkerung gehörten zum Programm und zeugten von der zielstrebigen Arbeit des Vereins und seines Vorstandes, dessen 1. Vorsitzende in Hermann Krause (bis 1897), Ernst Frommhold und später Arthur Lewy (bis 1924) unermüdliche Verfechter für die Sache des Schwimmsports in den mühevollen Jahren des Aufbaus fanden. Inzwischen war die Zahl der Chemnitzer Vereine, die dem DSV angehörten, auf drei gestiegen. Neben dem SCC v. 1892 waren der SV "Aegir" (1897) und der SV "Wiking" (1908) bemüht, den Schwimmsport unter der Bevölkerung der Stadt weiter zu popularisieren. Die Konkurrenz unter diesen Vereinen war für die Weiterentwicklung belebend und hatte auch positive Auswirkungen auf die weitere Umgebung.
In den Jahren des ersten Weltkrieges gehörte des SCC v. 1892 zu den wenigen Sportvereinen in der Stadt, die in der glücklichen Lage waren, ihren Vereins- und Badebetrieb in der bisherigen Weise aufrechtzuerhalten. Sogar das 25jährige Jubiläum wurde mit einem Schwimmfest im Jahre 1917 begangen. Interessant in diesem Zusammenhang zu wissen, dass der SCC bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 1800 Personen kostenlos im Schwimmen ausgebildet hat.
    
 

1919-1930 Höhen und Tiefen in den zwanziger Jahren

Inhalt:
 Die zwanziger Jahre
 Die Lehmgrube Borna
 Die Inflation
 Das Sommerbad Grüna

Die zwanziger Jahre
Nach dem ersten Weltkrieg ging man daran, die verbliebenen Schwimmerschar neu zu formieren und das Vereinsleben wieder zu aktivieren.Die Eintragung ins Vereinsregister wurde vollzogen, der SCC wurde damit "juristische Person".Die Übungs- und Wettkampfstätten waren die alten geblieben, das Crusius-Bad stand verstärkt im Mittelpunkt. Man nahm aber auch die Gelegenheit wahr, publikumswirksame Großveranstaltungen im Schlossteich durchzuführen.
      
Zuschauermassen im Crusiusbad zur Clubmeisterschaft des SCC v. 1892 am 28.8.1921 (beim 100m Rückenwettkampf zwischen Oertel und Lösch)     Schoßteichschwimmfest am 26.8.1921 zugunsten der "Kinderhilfe" (Reinerlös: 121.179,- Mark zu Inflationsbeginn) links: Wasserballspiel zwischen Chemnitz-Süd und Chemnitz-Nord (6:3)
Doch mehr und mehr wurde die Forderung nach einem vereinseigenen Freibad lauter, die schließlich im Jahre 1921 Erfüllung fand. Mit der Ziegelei Voigtländer in Chemnitz Borna war ein Pachtvertrag zustande gekommen, einen stillgelegten Ziegeleiteich zu nutzen und so auszubauen, dass eine, den einfachsten Bedingungen entsprechende Schwimmanlage gestaltet werden sollte.

Die Lehmgrube Borna
Mit vielen Eigenleistungen der Vereinsmitglieder wurde es geschafft. Unter der Chemnitzer Bevölkerung wurde die "Lehmgrube Borna" nicht nur zum Begriff, sondern auch als Vereinsbad der "92-er" bekannt und beliebt.In der Woche waren es vor allem Schulkinder und an den Wochenenden Familien mit Kind und Kegel, die ins Bornaer Bad hinauszogen, um entweder selbst erste Schwimmversuche zu machen oder aber als begeisterte Zuschauer bei Schwimmfesten und Wettkämpfen dabeizusein.Und wer als Mitglied der Riegen "Wanderlust", "Seeadler", "Alte Herren" oder in den Herren-, Damen- und Jugendwettkampfmannschaften seine Bahnen gezogen, Wasserball geübt, Figurenlegen einstudiert hatte, oder vom behelfsmäßigen Turm gesprungen war, der tummelte sich anschließend auf den angrenzenden Wiesen des Bades, von denen aus man einen beherrschenden Blick auf Chemnitz und seine umgebenden Höhen hatte. Hier war eine Heimstätte entstanden, die wesentlich dazu beitrug dem Vereinsleben auf das die "92-er" sehr stolz waren zur Blüte zu verhelfen.

Die Inflation
Von Jahr zu Jahr wuchs die Zahl der Mitglieder. Allein im August 1923 wurden 183 Neuanmeldungen registriert. Eine Aufnahmesperre mußte verhängt werden. Doch Inflation und Deflation hinterließen Spuren in der Vereinsgeschichte. Lagen die monatlichen Beitragshöhen zu Jahresbeginn noch bei 100 Mark, so musste man im Oktober bereits 15 Millionen bezahlen und mit Einführung der festen Währung im November sogar 7 Milliarden, was 20 Goldpfennigen entsprach. Für Arbeitslose und Kurzarbeiter mussten Sonderregelungen in der Beitragszahlung gefunden werden. An schwimmsportlichen Aktivitäten fehlte es in den zwanziger Jahren wahrlich nicht. Sie trugen zur Blüte des Vereins bei. Die Wasserballer der 1. Mannschaft waren zehn Jahre hintereinander Gaumeister, vielfacher Pokalsieger und mit mehreren Spielern in der Auswahl vertreten. Die zweiten und dritten Mannschaften belegten vordere Plätze in der 2.Spielklasse, und die Jugendmannschaft zählte jahrelang zu den stärksten im Gau. Die Damenwettkampfmannschaften, die sich im Schwimmen und Wasserball betätigten, huldigten aber auch dem Reigenschwimmen. Wie überhaupt jeder Schwimmer und jede Schwimmerin sich befleißigte den Verein bei Veranstaltungen möglichst vielseitig zu vertreten, wozu letztlich auch das Kunstspringen gehörte. Abendschwimmfeste, teilweise mit prominenter Beteiligung (1924 mit dem Deutschen Meister Dahlem, 1927 mit dem schwedischen Weltrekordler und als "Schwimmweltwunder" bekannten und gefeierten Arne Borg), Wasserballvergleiche mit deutschen Spitzenmannschaften und ungarischen Weltklassespielern, sowie Schwimmfeste in der Stadt und Werbeveranstaltungen in der weiteren Umgebung von Chemnitz bis in die benachbarte Tschechoslowakei (Komotau) wechselten miteinander ab. Aber auch volkstümliche und humoristische Schwimmfeste unter großer Anteilnahme der Bevölkerung gehörten zu den Aktivposten der Vereinsarbeit und waren Marksteine gemeinsamen Strebens und Handelns. Überragende Einzelerfolge oder Rekorde gab es dabei wenige, wenn auch ansehnliche Preise nach Zahl und Art errungen wurden. Wie überhaupt die Volkstümlichkeit des Schwimmens im Verein sehr vordergründig gepflegt wurde.

1.Herrenmannschaft (10maliger Gaumeister im Wasserball und mehrfacher Pokalgewinner)
Der Erwerb des Grundscheins der DLRG und das Ablegen von verschiedenen Prüfungen im Ausdauerschwimmen waren erstrebenswerte Ziele eines jeden Mitglieds.
Parallel zur Schwimmausübung hatten sich im Verein verschiedene Ergänzungsformen (Skiabteilung, Leichtathletikgruppe und Gymnastikgruppe) herausgebildet, ja sogar kurzzeitig gebildete Fußball- und Handballmannschaften maßen sich in Freundschaftsspielen entweder zwischen den Riegen oder aber mit anderen Vereinen und schlugen sich achtbar.
 
Die Pflege des Vereinslebens, in welchem sich jeder wohlfühlte, stand hoch im Kurs. Kinder- und Jugendabteilungen traten mit eigenen Veranstaltungen auf, Ausflüge und mehrtägige Wanderungen der Riegen festigten das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder. Die Symbolik des Vereins mit den Traditions-Ansteckabzeichen, den Stoffabzeichen auf blaugelben Schwimmhosen und -anzügen, Bademänteln und Kopftüchern über der Damenschwimmkappe, sowie das gestickte Vereinsenblem an der blauen Herren-Schwimmermütze machten den Verein auch nach außen hin bei Wettkämpfen und Schwimmfesten populär.
 
Nachdem Arthur Lewy sein Amt als 1.Vorsitzender im Jahre 1924 beendete, übernahm Max Lösch (Chemnitzer Schwimm-, Wasserball- und Springeridol und späterer Gauschwimmwart) auf ein Jahr die Leitung des Vereins, bevor Studienrat Konrad Schröpfer 1925 zum neuen l. Vorsitzenden des SCC von 1892 gewählt wurde. Er übte dieses Amt 20 Jahre lang gewissenhaft und aufopferungsvoll aus.

Das Sommerbad Grüna
Im Bornaer Vereinsbad begann sich bereits ab 1927 die Verhältnisse zu verschlechtern (Grundwasserspiegel, Wasserqualität), und man musste sich mit dem Gedanken befassen, über kurz oder lang nach einem Ausweg zu suchen. Das Crusius-Bad als zweite Übungs- und Wettkampfstätte gewann wieder an Bedeutung. Als aber im August 1929 infolge "trockener" Badeverhältnisse und durch Nichtzustandekommen eines Pachtverlängerungsvertrages die Weichen gestellt wurden, musste man sich wohl oder übel dazu entschließen, das liebgewonnene Vereinsbad in Borna ganz aufzugeben und die Anlagen abzubauen. Dem Entgegenkommen der Gemeinde Grüna war es schließlich zu verdanken, daß das dortige Sommerbad bald als Übungsstätte und Vereinsbad zur Verfügung gestellt und genutzt werden konnte. Ab 1930 fand der SCC von 1892 zunächst dort eine vorübergehende Heimstätte.
 
    
Fotos und Zeitungsauschnitte aus den zwanziger Jahren

 Inhalt:
 Fotos
 Zeitungsausschnitte

Fotos
 
Zeitungsausschnitte

     
    Die Vereinszeitung der zwanziger Jahre
Inhalt:
 Ein Blick in die Vereinszeitung der Zwanziger
 Die dreißiger Jahre und der 2.Weltkrieg

Inhalt:
 Die Weltwirtschaftskrise
 Schwimmveranstaltungen der 30er Jahre in und um Chemnitz
 Zusammensetzung des Gesamtvorstandes für das Vereinsjahr 1932
 Das Vereinsbad in Erfenschlag (1935-45)

Die Weltwirtschaftskrise
Anfang der dreißiger Jahre verschärfte sich mit der Weltwirtschaftskrise auch die Arbeitslosigkeit und hinterließ ihre Spuren im Leben des Vereins. Das galt auch für alle anderen Chemnitzer Vereine, die sich mit dem Polizei-Sportverein auf vier im DSV verankerte Schwimmvereine und verschiedene Arbeiterschwimmvereine vermehrt hatten. Mit dem Grünaer Sommerbad war zwar eine Zwischenlösung gefunden, verkehrstechnische und kostenmäßige Probleme erwiesen sich aber als nicht förderlich für die Durchführung eines ordentlichen und geregelten Übungsbetriebes. Man war sich mit den anderen Chemnitzer Vereinen einig, kein Nachlassen in der Fertigstellung, des im Jahre 1928 begonnen Stadtbadbaues und mit dessen zu erwartender Eröffnung im Jahre 1935 erhoffte man sich ein weiteres Aufleben des ganzjährigen Schwimmsportbetriebes in Chemnitz. Doch bis dahin mussten sich die "92"-er in Grüna, im Crusius-Bad, im Gablenzer Volksbad und im Hedwig-Bad so recht und schlecht durchschlagen.
Das 40-jährige Gründungsjubiläum wurde 1932 begangen. Man formierte den Vorstand neu, Ehrungen wurden vorgenommen, und ein Badbeschaffungsausschuss war zuversichtlich im Hinblick auf ein Badprojekt in Rotluff.
 

Schwimmveranstaltungen der 30er Jahre in und um Chemnitz
 
 
Zusammensetzung des Gesamtvorstandes für das Vereinsjahr 1932
1.      Arthur Lewy, Chemnitz, Germaniastr. l, Ehrenvorsitzender
2.      Studienrat Konrad Schröpfer, Chemnitz, Reichstr. 56, 1. Vorsitzender
3.      Fritz Hölzel, Chemnitz, Rudolfstr. 28, 2. Vorsitzender
4.      Johannes Haase, Chemnitz, Herbertstr. l, Kassenwart
5.      Curt Hoppe, Chemnitz, Bernsdorfer Str. 152, 1. Schriftführer
6.      Rudolf Nagel, Chemnitz, Reichstr. 73, Schwimmwart
7.      Georg Wieland, Chemnitz, Kanzlerstr. 48, Mitgliederwart
8.      Kurt Kreher, Schönau, Stelzendorfer Str. 2, Schriftführer
9.      Hans Berthold, Chemnitz, Kaiserstr. 48, Zeugwart
10.    Heinz Halbhuber, Chemnitz, Limbacher Str. 40, Schriftleiter
11.    Fritz Rebeling, Chemnitz, Further Str. 27, Festwart
12.    Hilde Erdmann, Chemnitz, Am Plan 9, Damenleiterin
 
Friedrich Staehle, Chemnitz, Bayreuther Str. 2, Jugendleiter Rudolf Backhaus. Chemnitz, Moritzstr. 32, Kinderleiter Fritz Dörrer, Chemnitz, Rudolfstr. 48, Beisitzer Fritz Espig, Chemnitz Zietenstraße 71, Beisitzer Richard Hötzel, Chemnitz, Gravelottestr. 52, Beisitzer
 
Das Vereinsbad in Erfenschlag (1935-45)
Nach vielen Bemühungen gelang es endlich im Jahre 1934 mit der Gemeinde Erfenschlag zu einem Pachtvertrag zu kommen, der den Ausbau und die Nutzung des dortigen Freibades vorsah. Das schien ein hoffnungsvoller Neubeginn zu werden. Mit dem Ausbau des 50-m-Beckens und einer Sprunganlage schuf man nicht nur wettkampfgerechte Voraussetzungen, sondern mobilisierte auch das zu stagnieren beginnende Vereinsleben.
Die Kinder- und Jugendabteilungen vergrößerten sich zahlenmäßig und auch wieder leistungsmäßig. Ein vereinseigenes Jugendheim stand zur Verfügung. Die Schwimmriegen der älteren Jahrgänge und Wettkampfmannschaften hatten sich im Badgelände eigene, wenn auch bescheidene Unterkünfte geschaffen. Und man traf sich außer an den Wochentagen, auch wieder an den Wochenenden mit der ganzen Familie. Die Vereinstätigkeit strahlte auch auf die benachbarten Gemeinden Erfenschlag, Einsiedel und Reichenhain aus.
      

    
Das Chemnitzer Stadtbad (1935-...)

Inhalt:
 Einiges über das neue Stadtbad:

Einiges über das neue Stadtbad:
Mit der langersehnten Eröffnung des Stadtbadkomplexes im März 1935 verbesserten sich die Übungsbedingungen, besonders aber im Winterhalbjahr für alle Chemnitzer Schwimmvereine. Die bis dahin nur auf die Sommermonate zugeschnittene Wettkampf- und Veranstaltungstätigkeit in den Freibädern dehnte sich ganzjährig aus. Das gab neuen Ansporn, nicht nur den Vereinen in der Stadt, sondern aller Schwimmvereine des Gaues X im DSV.
Pressestimmen:(auszugsweise...)
... der Bau war eine dringende Notwendigkeit geworden, nachdem das einzige Hallenbad in Chemnitz, das Hedwig-Bad, modernen und hygienischen Anforderungen in keiner Weise mehr gewachsen war und die große Schwimmhalle sogar baupolizeilich geschlossen werden mußte .... Die Pläne für den Neubau eines Hallenschwimmbades gingen schon bis in die Zeit vor dem 1. Weltkrieg zurück ... das ursprüngliche Projekt sahen eine große und zwei kleine Schwimmhallen vor ... mit dem Bau wurde 1928/29 begonnen, die allgemeinen Verhältnisse, vor allen aber der finanzielle, spitzte sich derart zu, daß die vorläufige Einstellung des bis zum Ende des Jahres 1930 fertiggestellten Rohbaus verlangt wurde ... bis zur Fortsetzung im Jahre 1934, Die Einweihung fand im März 1935 statt. Damit hatte Chemnitz mit dem seinerzeit als größten und schönsten propagierten Hallenbad Europas eine Stätte der Erholung, aber auch sportlicher Betätigung erhalten. Neben der 50-m-Halle, einer Schulschwimmhalle (25-m) sowie Gymnastikräumen waren im Objekt 2 Wannenbadeabteilungen, 2 Schwitzbadeabteilungen, 2 medizinische Abteilungen inbegriffen.

Mit der Schaffung des "Reichsbundes für Leibesübungen" nach 1933, die auch dem Schwimmsport in Deutschland mit seinem bis dahin eigenen Vereinsleben durch das sogenannte "Gleichschaltungsgesetz" den Vereinen halbmilitärischen Charakter aufdrückte und sie für die Ziele der "Wehrertüchtigung" und späteren Kriegsvorbereitungen mit einspannte, hinterließ auch beim SCC v. 1892 deutliche Spuren.
Die "92er" ließen es sich aber auch in dieser Zeit nicht nehmen, dank der jahrzehntelangen bewährten Arbeit ihres 1. Vorsitzenden, Konrad Schröpfer, während der Jahre des 2. Weltkrieges das Vereinsschiff über Wasser zu halten und sogar im September 1942 ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum würdig zu begehen.

 

1946-1992 Vom absoluten Neubeginn zur Wiedergründung
    
Inhalt:
 Die "Stunde Null"
 Der Weg des Chemnitzer Schwimmens von 1945-1992
 Der Sportklub Karl-Marx-Stadt (SCK)
 Die Wende 1989 und die Wiedergründung 1992

Die "Stunde Null"
Mit dem Kriegsende 1945 kam auch für den Schwimmsport in Chemnitz zunächst einmal das "Aus". Da die Wiedergründung ehemaliger Vereine durch SMA-Befehl untersagt war, hatte auch für den "Schwimm-Club Chemnitz 1892" die Stunde geschlagen, d.h. vorläufig.... Und dazwischen liegen immerhin noch über 40 Jahre, die der Schwimmsportbewegung in Chemnitz ihren Stempel aufdrückten.

Anfänglich waren es nur die Schwimmer, Reigenschwimmerinnen und Wasserspringer denen man im Jahre 1946, unter neuen, von den Besatzungsmächten vorgegebenen und geduldeten Strukturen, gestattete, Übungsbetrieb und Wettkampfe abzuhalten. Wasserball war als "Kampfsportart" eingestuft und erhielt erst wesentlich später "grünes Licht". Begann man 1946 zunächst mit Sportgemeinschaften (SG) auf kommunaler Ebene und über die Jugendorganisation, so wurden diese später in Betriebs-Sportgemeinschaften (BSG) ungebildet und schließlich über zentral geleitete Sportvereinigungen (SV) den Wirtschaftszweigen angepasst.
In den Chemnitzer Schwimmsektionen, aber auch um die Stadt herum waren es vor allem Aktive und Funktionäre der ehemaligen Vereine, die den Schwimmsport in Chemnitz und im Bezirk wieder aufbauen halfen. Neben Lokomotive Chemnitz, Post, Einheit, Empor, Wismut, Dynamo u.a. waren auch bei Motor ehemalige "92"-er, die in Verbindung mit dem Crusius-Bad, dem späteren Betriebsbad, tatkräftig mithalfen, den Übungs- und Wettkampfbetrieb wieder anzukurbeln.
 
Der Weg des Chemnitzer Schwimmens von 1945-1992
Von den Nachstehendes Schema verdeutlicht den Weg von Motor Schönau und später Sachsen- hydraulik bis zum Jahre 1992.
Bis zum Übertritt zur BSG Motor Schönau war zwar ein geregeltes Training zu verzeichnen jedoch war die Beteiligung an Wettkämpfen der Stadt und des Bezirkes gering. Das Wasserballspiel wurde bevorzugt, u.z. auf Bezirksebene. Mit der Gründung des Leistungszentrums wechselte ein Teil zum Sportclub Motor. Der Übungs- und Wettkampfbetrieb konnte dennoch, und in solidarischer Gemeinsamkeit mit anderen betroffenen Sektionen, aufrechterhalten und weitergeführt werden. Mit der Kürzung von Trainingszeiten in den Schwimmhallen in den 60er Jahren kam es dann zu konzentrierter, leider aber auch einseitiger Arbeit im Nachwuchsbereich Sportschwimmen und damit zur Mitarbeit im Bereich der Trainingszentren, die schließlich ihren Niederschlag im erfolgreichen Abschneiden bei Stadt- und Bezirkswettkämpfen fand. So konnten Delegierungen zum Leistungssport erfolgen, und Rückdelegierungen kamen wieder zur Sektion zurück, wodurch die Leistungsstärke der Sektion zusehends wuchs.
Bis 1990 stand das über 100-Jahre alte "Crusius-Bad" im Vereinsmittelpunkt von Motor Schönau.     
Zu den Stammgästen im Crusiusbad gehörten neben Walter Karraß als Schwimmmeister und -lehrer, sowie Karl Singer (beide ehemalige "92er") der mit seinen Söhnen sich dem Brustschwimmen verschrieben hatte.      

Der Sportklub Karl-Marx-Stadt (SCK)
Mit der Herauslösung des Wasserballsports aus dem Leistungszentrum und damit verbundener Rückdelegierung der Club-Wasserballer, schnellte die Wettkampfstärke der Sektion enorm nach oben. Motor Schönau führte nicht nur im Bezirk die Spitze an, sondern gehörte mit zu den führenden Schwimmsektionen der DDR mit einer großen Fülle von Wettkämpfen, auch mit Partnern aus den Nachbarländern. Über Jahre hinweg wurden in der Verbandsliga der DDR gute Plätze (3.-6.) erkämpft, und bei den "Kleinen DDR Meisterschaften", die ohne die Sportclubs ausgetragen wurden, waren alle Altersklassen der Sektion mit Titeln und vorderen Plätzen erfolgreich.
Für die Bezirksauswahl wurde meist der Kern gestellt. Gewiss waren die Erfolge durch die Konzentration im Leistungszentrum des Sportklubs Karl-Marx-Stadt enorm und nicht zu übersehen:
11 Olympisches Gold
21 Weltmeistertitel
38 Europameistertitel
26 Weltrekorde und
36 Europarekorde
Jedoch hatte dies auch seinen Preis. Mit der einseitigen Förderung von Sportschwimmen wurden den anderen Schwimmsportzweigen wie Wasserball, Kunst- und Synchronschwimmen und Wasserspringen damit die Flügel gestutzt oder sie überlebten gar nicht. Lediglich den Lok-Wasserballern gelang es über Jahre hinweg, nicht nur nationale, sondern auch internationale Erfolge zu verzeichnen. Die Wasserspringer wurden als Schwerpunkt nach Dresden verlegt und Synchronschwimmen kam gar nicht erst zur Entfaltung.
 
Die Wende 1989 und die Wiedergründung 1992
Nach der Wende 1989 und der erfolgten Namensänderung in "Sachsenhydraulik" wurde der Trainings- und Wettkampfbetrieb ohne Abstriche weitergeführt. Es kam sofort zu neuen Verbindungen und Wettkämpfen mit Vereinen aus den alten Bundesländern, die alle gewonnen werden konnten. Auch mit einer niederländischen Mannschaft kam es zu sportlichen Begegnungen. Die Einseitigkeit der Schwimmsportentwicklung der letzten zwei Jahrzehnte führte nunmehr zu Überlegungen, dies zu "korrigieren". Der Gedanke an einen selbstständigen Schwimmverein in der Stadt wurde geboren...
Und da waren es die Verantwortlichen der Schwimmabteilungen von "Sachsenhydraulik", die den Gedanken der Wiedergründung des Schwimm-Clubs Chemnitz von 1892 sofort aufgriffen und daran gingen, ihn zu verwirklichen. Immerhin fühlten sie sich ja nicht nur durch das Crusius-Bad, als ihrer Heimstätte, verbunden, sondern zählten ja jahrzehntelang in ihren Schwimmerreihen ehemalige "92er".
Mit der Wende 1989 waren dem Sport im allgemeinen und somit auch den Chemnitzer Schwimmsport neue strukturelle und finanzielle Probleme entstanden, die an die Grenzen des Überlebens rührten und noch nicht überwunden waren. Auch das war ein Grund mit dafür, sich für eine rasche Wiedergründung des SCC v. 1892 zu entschließen. Was dann auch am 25.Mai 1992 in würdiger Form vollzogen wurde. Als Maxime galt es, die augenblickliche Mitgliederstärke von 400 zu verdoppeln und neben der gleichberechtigten Entwicklung von Sportschwimmen, Wasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen, auch den Freizeit- und Behindertensport zu fördern.
Mitte September war mit der Eintragung in das Handelsregister die Wiedergründung des "SCC v. 1892" auch aktenkundig vollzogen.
Die ersten Wettkämpfe wurden im September unter der neuen Vereinsymbolik durchgeführt. Die Jubiläumsveranstaltung aus Anlass der 100-jährigen Gründung am 22. Oktober 1992 mit einem Festakt im VAZ "Forum" und einem Jubiläumsschwimmfest am 24. Oktober im Stadtbad sollten der Auftakt zur Verwirklichung der gesteckten Ziele und ein mutiger Schritt in die Vereinsgeschichte der kommenden Jahre sein.
Im November erschien die erste Vereinszeitung des "SCC v. 1892" wieder, zunächst sechsmal im Jahr. Die Zahl der Mitglieder war inzwischen auf über 600 gestiegen, und die Gespräche mit der Schwimmabteilung beim CSC standen vor einem entscheidenden Abschluss.
Damit ging das Jahr 1992 als ein ereignisreiches in die Vereinsgeschichte ein.
Und per 1.Januar 1993 war ein wichtiger Schritt vollzogen. Über 400 ehemalige CSC- Schwimmer traten in den "Schwimm - Club Chemnitz von 1892" ein.
Eine wahrhaft historische Stunde hatte damit für den Verein geschlagen. Historisch auch deshalb, weil damit echte Überlebenschancen auch für den gesamten Schwimmsport in Chemnitz geschaffen wurden. In sechs Schwimmhallen (Sportforum 50-m-Becken, 25-m-Becken im Stadtbad, in den Schwimmhallen Bernsdorf, Gablenz, Hartwald und Südring) stehen dem Verein, der jetzt weit über 1000 Mitglieder zählt, an festen Tagen und Zeiten für den Übungsbetrieb zur Verfügung.
Das bedeutet, dass angefangen bei den Schwimmanfängern und Fortgeschrittenen über aktive Wettkampfgruppen bis hin zum Hochleistungsbereich der Sportschwimmer sowie Übungsgruppen im Damenwasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen, jedem Mitglied freisteht, seinen eigenen schwimmsportlichen Weg auszuwählen und zu beschreiten. Aber auch für die Senioren und für das Familienschwimmen sowie für die Behindertenschwimmer stehen Betätigungsmöglichkeiten offen.
Den gewiss nicht geringen Aufgaben für das Jahr 1993 stellten sich im Präsidium des "SCC v. 1892":

Manfred Grebner, Präsident
Wolfgang Schröder, 1. Vizepräsident
Brit Leichsenring, 2. Vizepräsident
Thomas Hausmann, 3. Vizepräsident
Harald Humburg, Schwimmwart
Steffen Uhlich, Wasserballwart
Annelie Renner, Synchronschwimmwart
Reinhardt Bindig, Schatzmeister
Rudolf Schmidt, Referent f. Öffentlichkeitsarbeit
 
Gemeinsam mit den Sportlern, Trainern, Übungsleitern und Kampfrichtern sowie ehrenamtlichen Helfern, unter dem Motto:
Schwimmsport treiben - im Verein am schönsten
 
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